Komposter Holz oder Metall kaufen| Neudorff und Juwel

Soll der Thermo Komposter aus Holz oder Metall? Viele Gartenbesitzer greifen immer mehr auf die Kompostierung der Gartenabfälle zurück.

komposter
Kompostieranlage von Juwel

Aufgrund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist auch das Lebensmittel-Kompostieren wieder stark im Kommen.

Selbstverständlich kann man seine Abfälle nicht einfach irgendwo auf einen Haufen in den Garten werfen und hoffen, dass aus den Resten gute Komposterde entsteht.

Auch das Kompostieren erfordert gewisse Vorkenntnisse. Stellt man sich die Frage nach dem Kompostieren und dem richtigen Behälter hierfür und blättert man einmal nach, so wird man einiges finden.

Eventuell ist man erst einmal überfordert und überlegt, was nun die beste Kompostieranlage für den eigenen Bedarf ist.

Abfall zu guter Erde oder Humus zu Kompostieren erfordert also nicht nur den Abfall, sondern auch die richtige Anlage.

Komposter aus Holz und Metall immer beliebter

Guter Humus ist teuer, die Herstellung des eigenen Düngers aus Abfällen reizt nicht nur, es hat auch den Vorteil, das man weniger Müll produziert. Auch die Müllgebühren werden immer teurer.

Zudem fördert man durch das eigene Kompostieren auch die Wiederbelebung von gesunden Bakterien und Pilzen im ökologischen Sinn.

Die neu gewonnene, nährstoffreiche Erde wird später zu den bestehenden Pflanzen, Gemüsesorten und so weiter hinzu gegraben. So werden die Gartenabfälle des Gartentreibhauses dem Kreislauf in Form von Dünger wieder zugeführt.

Der Boden und die Pflanzen erhalten so neue und gesunde Nährstoffe, die den reichen Wachstum fördern und auch einige „Kleinfresser“ von den Pflanzen fern halten.

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So macht die Gartenarbeit Spaß

Kompostieren dient also nicht nur der Ersparnis von teurem Dünger, es dient vor allem der Umwelt und der Erhaltung natürlicher Nährstoffe für den Boden.

Warum ist ein geschlossener Komposter wichtig? Zum einen erfolgt die Kompostierung schneller, durch die anhaltende und beständige Wärme in Ihrem Behälter, zum anderen vermeidet man, das zum Beispiel Ratten oder Mader sich in einem Komposter einnisten und vermehren.

Aber nicht nur der geschlossene Behälter dient dem richtigen Kompostieren, hier gibt es wieder Unterpunkte, über die Schnelligkeit und die Menge, die kompostiert werden soll.

Weiterhin ist es erforderlich, das man sich Gedanken darüber macht, was genau in diesen Komposter soll. Werden „nur“ Gartenabfälle kompostiert, kann man sich auch einen offenen Komposter zulegen. Kommen Lebensmittel hinzu, muss der Behälter auf jeden Fall geschlossen sein.

Selbstverständlich kann man in einem geschlossenen Komposter die Abfälle auch mischen, das bedeutet Gartenabfälle und Lebensmittel nach und nach in gute Erde umwandeln.

ProduktbildProduktInfos★★☆
GRAF 600012 KomposterGraf
Komposter
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4,7
Graf Komposteimer Bio 8 Liter GrünGraf
Komposteimer
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Graf 626002 Komposter Thermo-KingGraf
Komposter
Thermo-King
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4,1

Verschiedene Arten der Erdaufbereitung

Als Möglichkeiten bieten sich der offeneKomposter aus Holz oder Metallbehälter für Gartenabfälle. Hierzu muss man allerdings sagen, dass ein Holzkomposter zwar natürlich und schön aussieht, das Holz aber behandelt sein muss, damit es nicht durch die Witterung verrottet.

Schließlich steht der Holzkomposter das ganze Jahr draußen und wird nicht nur äußerlich von der Witterung beeinträchtigt, sondern auch innerlich durch die Wärme und feuchten Gartenabfälle aus dem selbst gebauten Gewächshaus.

Sollen nur Gartenabfälle kompostiert werden, eigenen sich hierzu Holz- oder Metallkomposter, die Sie an einer Ecke aufstellen, wo dieser nicht stört.

Man sollte, gerade in der Stadt darauf achten, das Nachbarn sich nicht durch eventuelle Gerüche belästigt fühlen. Leider ist nicht jeder ein Kompostierfreund und es kann zu Streitigkeiten führen.

Also wählt man am besten eine Stelle, an der die Kompostierung ohne Probleme erfolgen soll.

Für die Gartenabfälle sollte man wissen, dass diese etwas länger benötigen, um sich in Erde oder Humus umzuwandeln.

Sinnvoll ist es, das die Gartenabfälle möglichst klein geschnitten werden, dann erfolgt die Kompostierung etwas schneller.

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Der Thermokomposter aus Kunststoff von tc-products beschleunigt das Zersetzen und Gewinnen nährstoffeicher Erde

Ab und zu mit einem Spaten hinein stechen und das Ganze auflockern, ist ebenfalls eine notwendige Aufgabe. Da sich die frische und neue Erde unten ansammelt, Kohlenstoffhaltige und Stickstoffhaltige Abfälle vermischt werden.

Nun ist die Frage, wie man bei einem offenen Komposter an diese Erde, den fertigen Dünger heran kommt. Bei Metall oder Holz -Kompostieren gibt es häufig eine ‚Latte‘, die man herausziehen und so mit dem Spaten an den frischen Dünger heran kommt.

Übrigens kann man auch trockene, gekochte Eierschale über diese Gartenabfälle streuen, dies dient der Kalkbildung.

Kann man alle Gartenabfälle in einer solchen offene Kompostieranlage verwenden? Dies ist auf jeden Fall möglich, egal ob Gras, Blumenreste, Hölzer, verdorbenes Obst oder Gemüse aus dem Garten, hier kann alles hinein.

Zum Schutz vor Tieren, die sich in einen solchen Behälter niederlassen möchten, spannen Sie ein Netz über Ihren offenen Gartenkomposter.

Decken Sie im Herbst die Abfälle gut mit Laub zu, dieses schafft eine gewisse feuchte Wärme, die den Prozess des Kompostierens im Winter weiter führt und beschleunigt.

Hölzer benötigen eine sehr lange Zeit, um zu kompostieren. Geben Sie diese einfach nach der Entnahme des Humus wieder in den Kompostierbehälter hinein.

Was darf auf keinen Fall in die offene Kompostieranlage? Lebensmittelreste, Fleisch und Knochen sind tabu, da diese nur Ungeziefer anlocken und es zu üblen Gerüchen kommen wird.

Geschlossene Kompostierung für Gartenabfälle und Lebensmittel

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Stabil und unauffällig: Der Thermokomposter DuoTherm von Neudorff fasst 530Liter

Bei dieser Art des Kompostierens gibt es einige Unterschiede der einzelnen Behälter und der Schnelligkeit des Kompostierens sowie die Wahl der Größe des Behälters.

Vom Grundprinzip arbeiten die Kompostieranlagen alle gleich: Abfälle werden in Erde umgewandelt und das in möglichst kurzer Zeit.

Hierzu gibt es nun verschiedene Sorten der Komposter. Die meisten sind aus einem festen Kunststoff gefertigt. Hierbei sollte man beachten, das die Wand des Behälters doppelt gearbeitet ist.

So erhält Ihr Komposter eine bessere Isolation und konstante Wärme. Je wärmer der Behälter ist, desto schneller arbeitet der Kompostiervorgang.

Auch auf die Wetterfestigkeit und den UV-Schutz sollte man bei einem solchen Kunststoffbehälter achten. Mittlerweile werden immer mehr Kompostersysteme auf dem Markt angeboten, daher ist ein Vergleich auf jeden Fall sinnvoll.

Zwar heißt günstig nicht gleich „billig“ und schlecht verarbeitet, allerdings sollten die Kriterien für einen stabilen Behälter gegeben sein.

Leider werden auch hier immer mehr Behälter angeboten, die schon beim Aufbau nicht wirklich dicht halten und nicht das versprechen, was auf der Verpackung steht.

Dicht, doppelwandig, UV-Schutz, eine Klappe seitlich oder unten zur Entnahme des Humus und ein fester Deckel sollte der gute Komposter aufweisen.

Die meisten Kompostierbehälter bestehen aus einem harten Kunststoff und können quadratisch, rechteckig, rund und so weiter sein. Die Form spielt keine große Rolle für das Vorhaben, Lebensmittelreste und biologische Abfälle zu kompostieren.

Mittlerweile gibt es die Kompostier-Trommel. Hier steht der trommelförmige Behälter auf einem Gestell und man kann diese Trommel immer wieder, durch drehen dieser, rühren lassen.

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Auch in Rund erhältlich: Das Modell 600012 von Graf

Allerdings ist ein solcher Komposter nicht sehr groß, die Mengen der kompostierenden Lebensmittel und die Humusbildung fällt eher gering aus.

In dem Behälter der geschlossenen Kompostierung ersparen Sie sich das häufige Wenden und auflockern der Abfälle.

Wer den schnelleren Kompostiervorgang wünscht, kann dieses allerdings zwischendurch immer wieder selber machen.

So werden die Oberen, noch recht frischen Abfälle, mit den schon älteren, gärenden und kompostierenden Abfällen vermischt. Die Bakterienzersetzung findet schneller statt.

Stickstoffreiche und Kohlenstoffreiche Abfälle werden gemischt, die Zersetzung wird beschleunigt.

Wie beschleunigt man die Kompostierung? Hierfür gibt es für die geschlossenen Komposter ein Pulver, das die Zersetzung beschleunigt.

Achtet man bei dem Kauf darauf, das Knochenmehl und Horn enthalten sind, kann kein Fehler unterlaufen.

Das Pulver auf die oberste Schicht streuen und gut vermengen. So wird Ihre Kompostierung noch schneller voran schreiten.

Was sollte man auch in einem geschlossenen Kompost-Behälter nicht kompostieren? Fleisch oder Fischreste und Knochen sind nicht für die Kompostierung geeignet. Haare und Tiermist sind kompostierbar.

Kompostieren in Verbindung mit einem Gewächshaus

Als Erstes überlegt man sich, was genau kompostiert werden soll. Nur die Gartenabfälle, nur Lebensmittel doch eher eine Kombination aus Beidem. Anschließend sucht man sich den richtigen Kompostbehälter und dessen Größe aus.

Offen aus Metall oder Holz: Das Holz für den Holzkomposter sollte auf jeden Fall behandelt sein, damit dies witterungsbeständig ist.

Geschlossen aus festem Kunststoff: Bei den Holz- und Metallkompostern werden meist Paneelen zusammen gesteckt und so entsteht ein Viereck, das Sie je nach Höhe anpassen können. Die Kunststoffkompostierbehälter gibt es in verschiedenen Formen und Größen, diese werden in L Zahl angegeben.

Je nachdem, wie viele Abfälle sich ansammeln, entscheidet man sich für die Größe des Kompostbehälters.

Die Form entscheidet man, je nachdem wie der Platz im Garten ist, ob der Behälter direkt an der Hauswand oder an einem anderen Ort stehen kann.

Weiterhin ist die Materialverarbeitung die Entscheidung für den perfekten Kompostbehälter: Doppelwandig und somit gut isolierend, UV geschützt, fest zu verschließen, Deckel und Humusklappe gut und leicht zu öffnen und zu verschließen. Spaten oder Mistgabel, zum Umschichten und auflockern des zu kompostierenden Abfalls.

Fazit

Betreiber von Gewächshäusern besitzen meist auch einen Kompostierbehälter, da die eigene Humus-Herstellung ideal geeignet ist, die eigenen Gewächse auf natürliche Weise zu düngen.

Egal ob Hobbygärtner oder Profi: Die Pflanzen aus dem Gewächshaus bilden Abfälle, diese kommen in den eigenen Komposter und bilden neuen Humus.

Das spart nicht nur Abfälle, sondern auch eine Menge Geld und bringt den Pflanzen den gesunden Dünger.

Je nach Größe des Gewächshauses kann man den Kompostbehälter auch in einer Ecke von diesem unterbringen, da in einem Gewächshaus das ganze Jahr eine gewisse und konstante Wärme herrscht. So erhält man schneller den eigenen Dünger, durch das schnellere kompostieren von diesem.

Sind alle Schritte überdacht und vorbereitet, dann steht dem eigenen Kompostierer und der Gewinnung des hauseigenen Düngers nichts mehr im Wege.

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