Anzuchterde kaufen oder Aussaaterde selber mischen

Compo Sana Bio Anzuchterde kaufen oder die Aussaaterdeselber mischen – Wer in seinem Hausgarten, Gewächshaus oder auf der Fensterbank Pflanzen aus Saatgut ziehen möchte, ist gut beraten, Anzuchterde zu verwenden.

anzuchterde
Die richitge Anzuchterde ist wichtig für starke Pflanzen ab dem Aussäen

Natürlich kann auch normale Blumenerde oder Gartenerde verwendet werden. Aber Saatgut und Stecklinge haben ganz andere Bedürfnisse als bereits gut angewachsene Pflanzen.

 

Die Phase der Anzucht reicht von der Aussaat über die Zeit, in der die kleinen Pflänzchen pikiert werden müssen und in eine eigene kleine Pflanzschale umgesetzt werden bis hin zur Aussetzung ins Freiland oder in einen großen Pflanzkübel.

Für die Anzucht ist es wichtig, dass die Erde keine anderen Samen enthält, um den ausgesäten Pflanzen den bestmöglichen Schutz zu gewähren.

Außerdem ist durch die Verwendung einer besonderen Anzuchterde sicher gestellt, dass die Erde frei von Pilzen und Bakterienstämmen ist, die den Keimlingen und jungen Stecklingen wichtige Nährstoffe entziehen und sie sogar schädigen können.

Anzuchterde selbst herstellen oder kaufen

Bei der Verwendung von besonderer Erde für die Anzucht ist schon im Vorfeld dafür gesorgt, dass die jungen Pflanzen bestens versorgt sind. Denn diese Erde enthält alle Nährstoffe, die für hervorragendes Gedeihen der Jungpflanzen und Stecklinge unabdingbar sind.

Eine ausgewogene Zusammensetzung der Nährstoffe und Mineralien ist ebenso wichtig, wie die Zusammensetzung der Anzuchterde. Kräuter benötigen eine andere Bodenstruktur als Blühpflanzen.

Kakteen haben ganz andere Ansprüche als tropische Blattpflanzen. Darauf muss schon bei der Anzucht Rücksicht genommen werden, um ein optimales Pflanzenwachstum zu erreichen.

Besonders wichtig ist auch die richtige Erde bei der Anzucht von Gemüse und ganz speziell für die Anzucht aller Tomatenarten.

ProduktbildProduktInfos★★☆
Compo 1062302004 Sana Anzucht und KräutererdeCompo Sana
Anzucht- und
Kräutererde
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4,5
Romberg Boller - Mix AnzuchterdeRomberg
Boller - Mix
Anzuchterde
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Bellandris AnzuchterdeBellandris
Anzuchterde
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3.8

Verschiedene Arten von Aussaaterde auch für Frühbeete

Es ist wie bei allen jungen Lebewesen. Auch Pflanzen benötigen bei der An- und Aufzucht eine andere Menge und Zusammensetzung an Nährstoffen, als erwachsene Pflanzen.

aussaaterde-fuer-empfindliche-pflanzensetzlinge
Aussaaterde hat alle Nährwerte für Jungpflanzen

Den ganz unterschiedlichen Bedürfnissen der Pflanzen entsprechend, gibt es die jeweils passende Erde für die Anzucht auch online zu kaufen.

Für die Aussaat von Blühpflanzen wird die Erde bereits mit den entsprechenden Mineralien versehen, die ein kräftiges Pflanzenwachstum fördern und die Anlage besonders schöner Blütenstände in Frühbeeten oder Gewächshäusern.

Werden Tomatensamen direkt in Tomatenerde für die Anzucht ausgesät, wird das Ergebnis ganz sicher viel erfolgreicher sein, als bei der Verwendung normaler Blumen- oder Gartenerde. Die in der Tomatenerde enthaltenen Inhaltsstoffe garantieren einfach ein gutes Gelingen der An- und Aufzucht bis zum Auspflanzen ins Freiland.

Das gilt natürlich auch für Gemüsesaat. Selbst genügsamere Gemüsesorten werden dankbar für eine gute Erdzusammensetzung sein und kräftige Setzlinge hervorbringen.

Das Aussäen und Aufziehen von Kakteen und für Pflanzenliebhaber mit einem ganz besonderen Händchen für Orchideen, gibt es ebenfalls die richtige Anzuchterde online zu kaufen.

Nicht nur die jeweils verwendeten Rohstoffe spielen bei einer guten Erde für die Anzucht eine wichtige Rolle, sondern auch in welchem Verhältnis die einzelnen Komponenten in der Gesamtzusammensetzung zu einander stehen. So ist es wichtig, dass die Erde eine gute Wasseraufnahme vorweisen kann.

Werden die jungen Pflanzen gegossen, so muss das Wasser gut im Erdreich verteilt werden und sich an den Wurzeln ganz gleichmäßig speichern. So steht das Gießwasser den Pflanzen in dem Maße zur Verfügung, wie sie es zum optimalen Gedeihen benötigen.

Die Zusammensetzung der Anzuchterde ist deshalb so wichtig, weil darüber auch die Durchlüftung der Erde gesteuert werden kann. Bei einer guten Durchlüftung ist für eine hohe Atmungsaktivität im Wurzelbereich der jungen Pflanzen gesorgt.

Das Wurzelwachstum kann sich in der für die jeweilige Pflanzenart optimal zusammengesetzte Erde einfach besser entwickeln. Denn Pflanzen benötigen eine gute Belüftung im Wurzelbereich ebenso sehr wie die genau richtig dosierte Wassermenge.

Junge Pflanzen gedeihen natürlich besonders gut, wenn ihnen zusätzlich zur optimalen Aufzuchterde die nötige Wärme und Sonneneinstrahlung zur Verfügung steht.

Aber gerade die Kombination von Feuchtigkeit und Wärme birgt auch eine große Gefahr für die Aussaat wie auch für die jungen Pflanzen. Sind in der Anzuchterde Schimmelsporen, werden sie sich leider in genau dieser Atmosphäre ebenfalls „gut“ entwickeln.

Sich ausbreitender Schimmel fügt immer der Saat, den Keimlingen und Jungpflanzen erheblichen Schaden zu bis hin zum Absterben. Die auch im Online Handel erhältliche Anzuchterde von Compo Sana ist frei von Schimmelsporen und sichert so eine gelungene Aufzucht der Aussaat.

COMPO SANA Anzuchterde kaufen – Richtige Zusammensetzung

Compo Sana bietet für die Anzucht genau die richtige Erde an. Die Rohstoffe sind so zusammengestellt, dass das Pflanzenwachstum optimal gefördert wird. Die verwendeten Rohstoffe sind äußerst hochwertig und verfügen über die besten Eigenschaften.

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Anzuchttöpfchen von Romberg

Das betrifft sowohl die Wasseraufnahme als auch die Speicherung des Gießwassers im Wurzelbereich. Das Gießwasser verteilt sich dank der optimalen Rohstoffzusammensetzung schnell und gleichmäßig.

Um die Nährstoffe besonders gut im Boden zu verteilen, ist das Substrat mit dem Wurzelaktivator AGROSIL angereichert. Diese Komponente sorgt für eine deutliche Verbesserung der Wurzelbildung und des Wachstums der Wurzeln. Denn ein starkes Wurzelwachstum ist sehr erwünscht.

Ein schon früh vorhandener kräftiger Wurzelballen gibt der jungen Pflanze eine starke Standfestigkeit und ein kräftiges und intaktes System zur Aufnahme von Wasser und Nährstoffen. Die Versorgung der Pflanze mit Nährstoffen und Wasser ist also sicher gestellt.

Vulkangestein ist besonders porös. Diesen Vorzug nutzen die perilen Atmungsflocken. Das Naturgestein wird für den Anzuchtboden zusätzlich besonders aufbereitet und verfügt daher über eine besonders feine Struktur. Diese Struktur ist es, die der Aufzuchterde von Compo Sana die Feinheit und Lockerheit verleiht.

Das von Compo speziell aufbereitete Vulkangestein gibt darüber hinaus dem gesamten Substrat seine hohe Stabilität.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist, dass die Jungpflanzen keine Konkurrenz in ihrem Aufzuchtboden haben. Um gut zu gedeihen, müssen sie in einer Anzuchterde heranwachsen, in der keine unerwünschten anderen Pflanzensamen verborgen sind.

Die selbstverständlich auch keimenden unerwünschten Samen würden den Keimlingen und Jungpflanzen wichtige Nährstoffe entziehen, die sie schließlich selbst für eine kraftvolle Entwicklung benötigen.

Die Aufzuchterde von Compo Sana ist besonders behandelt und garantiert frei von Samen, Pilzen und anderen unerwünschten Nutznießern. Auch der so gefürchtete Schimmelbefall der Aussaat hat keine Chance.

Die Erde von Compo Sana ist durch die sorgsame Aufbereitung frei von Schimmelsporen und auch von anderen Parasiten, die der Aussaat Schaden zufügen könnten.

Im Online Handel erhältlich sind von der Firma Compo Sana verschiedene Blumen- und Aufzuchterden für alle Arten von Pflanzen des Gartenhauses. Compo Anzuchterde ist für Blumen, Kräuter, Gemüse und ganz spezielle Erde für Tomaten in unterschiedlichen Gebindegrößen erhältlich. Compo Sana bietet für die Aufzuchterde von Pflanzen eine umfangreiche Qualitätsgarantie.

Bio Anzuchterde selber machen

Viele Hobbygärtner schwören auf ihre eigene Blumenerde. Und die vorgewiesenen Erfolge sprechen auch für sich. Denn die Erde für die Anzucht von Pflanzen kann ganz einfach selbst hergestellt werden.

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Pikiererde Bollen-Mix von Romberg

Allerdings benötigt man dafür einige Grundkenntnisse, welche Rohstoffe in welchem Mischungsverhältnis verwendet werden müssen. Das Mischungsverhältnis wird grundsätzlich mit 1/3 normale Erde aus dem Garten plus 1/3 Sand plus 1/3 wirklich gutem Kompost angegeben.

Wirklich optimal wird die eigene Mischung für die An- und Aufzucht von Saatgut laut Angaben von Hobbygärtnern mit etwas Holzkohleersatz und unter Zugabe von etwas Gesteinsmehl. Holzkohleersatz kann z. B. aus den getrockneten und zerkleinerten Schalen von Kokosnüssen bestehen.

Nachdem alle Komponenten gut vermischt sind, werden sie gründlich und fein gesiebt. Danach wird die Erdmischung bei 200 Grad C in den Backofen gestellt. Das Backen im Backofen bei dieser hohen Temperatur tötet Sporen von Pilzen, Keime und in der Mischung eventuell vorhandenen Schimmel ab.

Besonders wichtig dabei ist das Abtöten der für Saatgut und Jungpflanzen so gefährlichen Schimmelpilzsporen.

Nach dem Abkühlen kann die Erde sofort verwendet werden. Vorsicht geboten ist bei der Vorstellung, die Erde durch Zugabe von Düngern für die Jungpflanzen verbessern zu können. Keimlinge und Jungpflanzen reagieren sofort auf eine übermäßige Zugabe von Dünger.

Sie werden sich nicht wie gewünscht zu einer kraftvollen Pflanze entwickeln, sondern sie wachsen einfach zu schnell in die Höhe, werden also nur lang und dünn. Die Kraft zur Entwicklung starker Seitentriebe wird ihnen durch das schnelle Wachstum fehlen.

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Auch Bellandris bietet eine Anzuchterde für die Aufzucht von Pflanzen an

Damit sind die Weichen gestellt für eine Pflanze, die zwar schnell groß ist, aber nicht die Kraft zur Entwicklung einer guten Ernte haben wird.

Pflanzen, die in der Anzuchtphase zu schnell durch zu hohe Düngergaben gewachsen sind, entwickeln nicht die Robustheit, die sie benötigen, um nach der Auspflanzung ins Freiland kraftvoll weit zu wachsen und sich dort wie erhofft zu entwickeln.

Wichtig bei der eigenen Herstellung des Bodens für die Anzucht von Sämlingen ist, dass wirklich alle Keime, Pilze und vor allem unerwünschtes Saatgut abgetötet sind.

Die eigentliche Zusammensetzung des Bodens ist da eher zweitrangig. Wichtig ist, dass keine unerwünschten Samen mehr im Boden vorhanden sind.

Können sich neben der gewünschten Aussaat noch andere Samen im Boden entwickeln, werden diese Sämlinge sowohl Platz als auch Nährstoffe entziehen, die den gewünschten Sämlingen daher nicht zur Verfügung stehen können.

Sie werden in ihrem Wachstum nicht die erhoffte Entwicklung durchlaufen und im Endergebnis nicht den gewünschten Ernteerfolg erzielen. Das gilt selbstverständlich auch für Blumen und Kräuter. Daher gilt es unbedingt, Konkurrenten in der Anzuchtschale auszuschalten.

Fazit

Besonders gut wird die nächste Ernte ausfallen, wenn die im bereits Haus vorgekeimten Jungpflanzen zum richtigen Zeitpunkt im Frühjahr ins Frühbeet bzw. in den Frühbeetkasten ausgepflanzt werden.

Vorausgesetzt allerdings, die Erde im Frühbeet entspricht den optimalen Bedingungen, die den Jungpflanzen die richtige Nährstoffzufuhr, eine hohe Luftdurchlässigkeit des Bodens und vor allem auch eine gute Wasserspeicherung zu bieten hat.

Besonders in der Zeit, in der sich die jungen Pflanzen noch geschützt im Frühbeet /-kasten entwickeln, ist entscheidend für den kräftigen Wuchs der Wurzeln und der gesamten Pflanze.

Kräftige Setzlinge erfüllen beste Voraussetzungen, eine reiche Anzuchterde zu erbringen. Eingesetzt in ein Frühbeet mit unzureichenden Bodenbedingungen, kann auch im Frühbeet nicht die gewünschte optimale Entwicklung der Jungpflanzen eintreten.

Auch für das Frühbeet kann die von Compo Sana entwickelte Spezialerde für die Anzucht verwendet werden. Sie garantiert nach der Keimung auf jeden Fall ein kräftiges Wachstum der jungen Pflanzen auch im Frühbeet.

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